Fußpflege Tipps

An warmen Tagen, wenn der Wunsch nach offenen Schuhen sehr groß ist, zeigt sich wie gepflegt einige Menschen mit ihren Füßen umgehen. Wenn keine Zeit oder kein Geld für ein teures Nagelstudio oder eine medizinische Fußpflege vorhanden ist, dann sollten die Füße zu Hause regelmäßig in Form gebracht werden.

Schweißfüße können sehr unangenehm werden

Fusspflege
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Unter Schweißfüßen leidet jeder Mensch. Wie stark sie unter Schweißfüßen leiden, hängt vor allem von der Genetik Ihres Körpers ab. Vielen Betroffenen ist dieses Problem sehr peinlich. Dabei ist das Schwitzen an den Füßen ein ganz natürlicher Prozess. Um einen unangenehmen Geruch zu vermeiden, sollten offene Schuhe im Sommer getragen werden. Bei geschlossenen Schuhen muss darauf geachtet werden, dass der Schuh nicht aus Plastik hergestellt ist. Anstatt Socken aus synthetischen Material, sollten Socken aus Baumwolle getragen werden. Zwischendurch tut ein kühles Fußbad sehr gut. Im Winter dann eher die Fußbadewanne mit Heizung. Zusätzlich sollten Puder, Lotionen und Fußdeosprays genutzt werden.

Fußpilz muss behandelt

Fußpilz ist eine ansteckende Infektionskrankheit. Sie verbreitet sich sehr schnell in Sporthallen, Umkleidekabinen, Saunen oder Schwimmbädern. In vielen Fällen breitet sich die Infektion so stark aus, dass auch die Fußnägel betroffen sind. Die Infektion macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass zwischen den Zehen ein starker Juckreiz entsteht. Nach einiger Zeit entstehen Bläschen oder Pusteln. Die Haut reisst auf, wodurch zusätzlich Bakterien eindringen können. Um Fußpilz zu vermeiden ist es wichtig, dass immer Badeschlappen oder Hausschuhe an öffentlichen Orten getragen werden. Die Wäsche wie zum Beispiel Handtücher, Socken und Decken sollten immer bei 60° C gewaschen werden. Es sollten immer andere Schuhe getragen werden, damit die Schuhe ausreichend lüften können und die Zehen immer in einer anderen Position verharren können. Ab und zu sollten die Füße kontrolliert werden. Hierbei muss besonders auf die Zwischenräume geachtet werden.

Eingewachsene Nägel sind schmerzhaft

Wenn ein Nagel eingewachsen ist, dann kann nur noch ein Dermatologe oder Podologe helfen. Mit speziellen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Klammern können die Nägel wieder ausgerichtet werden. Im schlimmsten Fall müssen die betroffenen Nägel gezogen werden. Eingewachsene Nägel sind häufig eine Folge von zu eng getragenen Schuhen. Auch ein falsches Kürzen der Fußnägel kann einen eingewachsenen Nagel verursachen.

Hühneraugen sind ein Schönheitsmakel

Hühneraugen sind nicht gefährlich, sehen aber sehr unschön aus. Es handelt sich hierbei um eine verdickte Hornhaut, die sehr lästig werden kann. In einigen Fällen sind Hühneraugen sogar schmerzhaft. Hühneraugen sind in der Regel eine Schutzreaktion des Körpers. Sie entstehen durch Reibungen und Druck an den Füßen. Um die hässlichen Verdickungen zu vermeiden, ist eine Basispflege sehr wichtig. Diese kann durch eine medizinische Fußpflege oder durch ein regelmäßiges warmes Bad und späterem Eincremen vorgenommen werden. Um Hühneraugen zu vermeiden sollten immer gut sitzende Schuhe getragen werden. Dadurch wird ein unnötiger Druck und eine Reibung vermieden. Spezielle Einlagen können ebenfalls sehr nützlich sein. Diese Einlagen können von einem Orthopäden verordnet werden.

Fußbäder sind eine Wohltat

Durch ein Fußbad können Sie Ihren Fußen regelmäßig eine besondere Form der Wellness bieten. Wenn auf die Pflege der eigenen Füße geachtet wird, dann können die unterschiedlichsten Probleme und Beschwerden vorgebeugt werden. Mithilfe eines Fußbads werden die Füße optimal durchblutet. Zusätzlich sollte die Hornhaut gepflegt und das Immunsystem gestärkt werden. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass gleichzeitig das Herz- und Kreislaufsystem ordentlich in Schwung gebracht wird.